Presse 2018

"Zahlen Schweizer Online-Kunden bald EU-Preise?" - NZZ vom 8. Februar 2018

Liebes NZZ-Team: Danke für den Bericht. Was wir ergänzen möchten: Die Mehrheit der Kunden von MeinEinkauf.ch kauft nicht wegen Preisunterschieden, sondern weil ein Grossteil des Amazon.de Sortiments von über 100'000 Marktplatz-Händlern nicht in die Schweiz lieferbar ist.

Das MeinEinkauf.ch Team

www.nzz.ch/wirtschaft/gibt-es-bald-eu-preise-fuer-schweizer-online-kunden-ld.1355256

Ausweichmanöver für Kunden

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Ausweichmanöver für Kunden

Jeder Schweizer Wunsch nach einem neuen Abkommen mit der EU reibt sich an der derzeitigen Blockade in den Verhandlungen über einen Rahmenvertrag Schweiz - EU. Immerhin kann Bern das Geo-Blocking auch in eigener Regie verbieten, doch die Durchsetzung wäre wohl eher schwierig – vor allem wenn Anbieter keine physische Präsenz in der Schweiz haben. Weltkonzerne, die einen Ruf zu verlieren haben, sind unter Umständen laut Beteiligten auch ohne physische Schweizer Präsenz bereit, auf ein hiesiges Rechtsverfahren einzusteigen. Aber das muss nicht für alle anderen Anbieter gelten.

Immerhin können Schweizer Konsumenten das Geo-Blocking von EU-Anbietern in manchen Fällen relativ leicht umgehen. So gibt es eine Vielzahl von Lieferadressen im grenznahen Raum für Schweizer Kunden, die ausländische Preise wollen und bereit sind, bestellte Güter selber abzuholen. Eine Alternative bieten Vermittler wie Meineinkauf.ch: Von Schweizer Kunden bestellte Waren aus der EU (vor allem Deutschland) gelangen an die Firmenadresse des Vermittlers in Konstanz; dieser besorgt die Verzollung und übergibt die Ware dann in der Schweiz an die Post. Der Schweizer Kunde erhält deutsche Preise (inkl. deutscher Mehrwertsteuer) und zahlt dazu dem Vermittler eine Gebühr von Fr. 14.90 bis zu einer Sendung von 10 Kilogramm.

Der Vermittler lebt vor allem von der Differenz zwischen Schweizer und deutscher Mehrwertsteuer. Im Mittel verarbeitet die Firma laut Betriebsleiter Alexander Fischer mit derzeit rund 50 Mitarbeitern etwa 400 bis 500 Pakete pro Tag. In Einzelfällen komme es aber auch vor, dass deutsche Lieferanten sich mit Verweis auf die Marktabgrenzung weigerten, die Vermittler zu beliefern.

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